Wissenstransfer

Wissenstransfer ist Grundlage der Digitalisierung

Von Christian Raum · 2021

Forscher analysieren Produktionsabläufe, verbessern Maschinen. Sie entwickeln und implementieren KI-Software. Damit können sie einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass die Digitalisierung der Produktion als vertrauenswürdig und sicher anerkannt wird.

Eine Wissenschaftlerin arbeitet am Mikroskop.
Foto: iStock/dragana991

Ein gewichtiger Teil der Forschung an Instituten und Hochschulen dreht sich um die Automatisierung der Produktion, um vorausschauende Fertigung und damit das deutliche Einsparen aller Ressourcen, die in der Industrie benötigt werden. Unternehmen berichten, dass sie mit der digitalen Steuerung des Maschinenparks und den damit verbundenen KI-basierten Verbesserungen in der Logistik, die Standzeiten in der Fertigung um bis zu 90 Prozent senken konnten. Für weltweite Konzerne mit großer Kompetenz bei der Digitalisierung ist die Umsetzung dieser Konzepte finanziell und organisatorisch ein Kraftakt, der sich allerdings durch die höhere Taktung der Produktion schnell rechnet. 

Durch Wissenstransfer im Wettbewerb bestehen

Unternehmen aus dem Mittelstand sind auf externe Expertise angewiesen. Auf diese Weise wird der Transfer von Wissen zu einer Disziplin, welche die Technologieführerschaft nicht nur eines Unternehmens, sondern auch einer Stadt oder einer Region begründen kann – wenn sie von den Verantwortlichen mit dem nötigen Rückhalt für Studierende und Forschende betrieben wird. Denn um im globalen Spiel der Konzerne mithalten zu können, sind Regionen gezwungen ihre Wirtschaft zu stärken und für den Wettbewerb aufzustellen. Dies ist eine Herausforderung, weil insbesondere Unternehmen aus dem Mittelstand Vorbehalte gegen Digitalisierung und Automatisierung haben.

Forscher stiften Vertrauen in die Digitalisierung

Dies hat nach Ansicht von Experten auch kaufmännische Gründe – die Produktionsmaschinen repräsentieren die größten Werte im Unternehmen – und sie erwirtschaften die höchste Wertschöpfung. Für die meisten Verantwortlichen ist es deshalb geradezu unvorstellbar in den Ablauf der Fertigung einzugreifen – und es kommt Verrat gleich, wenn Fremde in die Fertigungshallen oder die Maschine schauen dürfen. Aber genau hier setzt die Digitalisierung an und hier ist Vertrauen gefragt. Die Abläufe werden analysiert, die Maschinen verbessert, Software neu implementiert. Wissenschaft und Forschung können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass diese neuen Systeme als vertrauenswürdig und sicher anerkannt werden.

Quellen:
Fraunhofer-Gesellschaft: MASCHINELLES LERNEN
Software Plattform Embedded Systems 
www.irtg2057.de

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