Schule von morgen

Zukunftsorientiert unterrichten

Von Jens Bartels · 2021

Angesichts der rasanten Entwicklung der Angebote digitaler Bildung zeichnen sich bereits heute die Konturen des Unterrichts von morgen ab. Innovative Netzwerke und smarte Bildungsformate werden vielen Schülern und Lehrkräften neue Chancen ermöglichen. Passend dazu wandelt sich der Lehr- und Lernraum der Bildungseinrichtungen.

Schüler interagiert mit VR-Brille
Smarte Unterrichtskonzepte bereiten Schüler optimal auf die Welt von morgen vor. Foto: iStock / gorodenkoff

Die Digitalisierung verändert den Schulunterricht der Zukunft. Zum Standard werden adaptive Lehr- und Lernsysteme gehören, mit denen Schüler durch cloudbasierte Computer unterrichtet werden. Dabei passt ein entsprechender Algorithmus einen riesigen Fundus an Materialien individuell an die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers an. Gelernt wird noch viel häufiger in unterschiedlichen Formaten von der Einzelarbeit bis zum jahrgangsübergreifenden Unterricht. Auch die Flexibilität steigt: Lernen wird mehr denn je mobil, orts- und zeitunabhängig sein. Passend dazu bietet eine innovative Raum- und Mobiliargestaltung ganz unterschiedliche Möglichkeiten für verschiedene Arbeitsformen.

Innovative Bildungskonzepte der Schule von morgen

Bereits heute lässt sich die Lust am Lernen sowie die Qualität der Lerninhalte durch den Einsatz moderner Technologien und Plattformen im Unterricht fördern. So können Schüler, die besonders gut in Mathe sind oder sich besonders für Geschichte interessieren, mit einer digitalen Lernplattform Inhalte in diesem Fach vertiefen und sich sogar Inhalte der nächsten Jahrgangsstufe anschauen. Leistungsschwache Schüler wiederum können Wissenslücken in ihrem Tempo füllen, indem sie beispielsweise auch auf Material aus vorherigen Klassen zurückgreifen können. Wenn das Lernen dann zudem in spielerischer Weise funktioniert, wie es beispielsweise von Lern-Apps vorgelebt wird, macht der Wissenserwerb noch mehr Spaß. Auch der Unterricht über soziale Medien und mit ihnen kann für fast alle Fächer interessant sein. Zum einen bieten die unterschiedlichen Kanäle ein breites Angebot an Informationen aus vielen relevanten Bereichen, zum anderen können Lehrkräfte mithilfe der Integration von sozialen Medien in den Unterricht zeigen, wie Schüler richtige und relevante Informationen von Fake News oder Satire unterscheiden können. Auf diese Weise wird der bewusste Umgang mit WhatsApp, TikTok und Co. schon vom frühen Kindesalter an zu einer Schlüsselkompetenz.

Quellen:
OECD: Lernkompass 2030
BMBF: Alle Informationen zum digitalen Lehren und Lernen

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