Nachhaltige Digitalisierungsstrategie

Alles auf Online umstellen

Von Jens Bartels · 2022

Immer mehr Bildungseinrichtungen setzen auf eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie. Einer der zentralen Faktoren dieses Prozesses ist die Anpassung des Unterrichts an die Anforderungen der Zukunft. Angebote wie die individualisierte Förderung, interaktive Tools oder kreative Lernmethoden sind sowohl für Schulleitungen als auch für Lehrkräfte und die gesamte Schülerschaft ein Gewinn.

Zwei Schüler lernen in der Schule mit iPads.
Schüler wollen im Unterricht mit digitalen Geräten arbeiten. Foto: iStock / monkeybusinessimages

Erklärvideos drehen, Karten erkunden, online recherchieren: Es gibt etliche Möglichkeiten, Smartphones im Schulunterricht einzusetzen. Genau das wünschen sich viele Kinder und Jugendliche. 38 Prozent aller Zehn- bis Achtzehnjährigen fordern laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, dass Smartphones im Unterricht zum Einsatz kommen. An Gymnasien wollen das 37 Prozent, in anderen Schulformen 42 Prozent. „Der Wunsch nach digitalem Unterricht zeigt, wie wichtig entsprechende Kompetenzen in der Schulleitung und im Lehrkörper sind“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Smarte Schule werden mit nachhaltiger Digitalisierungsstrategie

Positiv stimmt: Die digitale Welt verändert den Schulunterricht. Immer mehr Schulen in Deutschland machen sich mit Erfolg auf den Weg in die digitale Zukunft. Fortschrittliche Bildungseinrichtungen nutzen dabei verschiedene Instrumente, um eine nachhaltige Digitalisierung zu schaffen. Sie setzen unter anderem auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur, etablieren pädagogische Konzepte sowie Lehrinhalte inklusive hochwertigen digitalen Lehr- und Lernmaterialien und unterstützen die Lehrkräfte bei ihrer Qualifizierung zu digital kompetentem Personal.

Individuell fördern

Auf diese Weise können die Schulen den Anforderungen des Lernens im 21. Jahrhundert gerecht werden. Allein die Entwicklung digitaler Lernplattformen bietet sehr viele Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu begleiten, sie zu motivieren und individuell zu stärken. Solche Angebote arbeiten gleichzeitig mit Bildern, Videos, Tönen oder interaktiven 3-D-Grafiken und üben damit auf junge Menschen mehr Faszination als ein Schulbuch aus. Zugleich können digitale Inhalte einfach und schnell auf dem neuesten Stand gehalten werden. Darüber hinaus reagieren onlinebasierte Lernsysteme direkt und sehr flexibel. Klar muss sein: Gerade durch die Anwendungs- und Funktionsvielfalt moderner digitaler Instrumente lassen sich die Interaktion der Lernenden und das Einschätzungsvermögen der Lehrenden hinsichtlich des individuellen Lernfortschritts Einzelner fördern.

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